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Hausbau: Fertighaus - wo sind die Vor- und Nachteile
Fertighäuser sind Häuser in sog. Holzständerbauweise, die der Hersteller vorfertigt und dann auf der Baustelle endmontiert. Das (fast) fertige Haus wird sozusagen mit dem LKW geliefert.
Der Vorteil des Fertighauses besteht in der kurzen Bauzeit. Wurden die Einzelteile des Haus erst einmal in der Fabrik gebaut, wird das Fertighaus meist an einem einzigen Tag auf der Baustelle “zusammengebaut”. Damit kann ein Fertighaus auch unabhängig vom Wetter Sommers wie Winters gebaut werden.
Neben den zahlreichen Fertighausherstellern bieten auch immer mehr Zimmereibetriebe vor Ort Häuser in Holzständer- Holzrahmenbauweise an. Auch diese Häuser werden meist im Betrieb vormontiert und dann an einem Tag auf der Baustelle aufgebaut. Allerdings erfolgt der Innenausbau meist erst nach dem Aufstellen des Hauses. Das kann zu längeren Bauzeiten als bei einem klassischen Fertighaus führen.
In Deutschland sind rund 13% aller Ein- und Zweifamilienhäuser Fertighäuser. Das schlechte Image dieser Häuser aus den 60er und 70er Jahren (“...da pfeift der Wind durch die Steckdosen...”) hat dieser Haustyp inzwischen abgelegt.
Viele Fertighaushersteller werben mit Gütesiegeln, die die Qualität der Häuser garantieren sollen. Dabei ist Vorsicht geboten, denn das Gütesiegel z.B. vom TÜV sagt letztlich überhaupt nichts über die Qualität jedes einzelnen Hauses. Ausserdem vergeben sich hier einige Hersteller das Gütesiegel quasi selbst. Gerade kleinere Hersteller verzichten aus Kostengründen auf derartige Gütesiegel.
Bei der Finanzierung eines Fertighauses sollte man auf die Details schauen. So verlangen einige Fertighaushersteller eine Bankbürgschaft für die Zahlung des Kaufpreises. Das kostet Gebühren und verteuert den Hausbau.
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