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Was ist ein Ausbauhaus?
Bei einem Ausbauhaus bekommen Sie vom Lieferanten/Hersteller oder Bauunternehmen den kompletten Rohbau geliefert. Den Innenausbau machen Sie dann in Eigenleistungen. Das dafür notwendige Material wird Ihnen in der Regel auch vom Anbieter des Ausbauhauses auf die Baustelle geliefert.
Viele Anbieter von Ausbauhäusern bieten ihre Häuser in verschiedenen Ausbaustufen an. Das fängt eben bei dem Rohbau an und geht z.B. bis zum Haus, bei dem nur noch das Dachgeschoss selbst ausgebaut werden muss. Je nachdem, welche Leistungen/Gewerke Sie selbst übernehmen können (und zeitlich schaffen), können Sie den Umfang Ihrer Eigenleistungen selbst bestimmen.
Bei Ausbauhäusern gibt es immer wieder Streit um Gewährleistungsansprüche. Um derartige Streitereien zu vermeiden, sollten Sie die einzelnen Gewerke strikt voneinander trennen und sich nicht mit “Hilfsarbeiten” in die Leistungen der Handwerker einmischen. Ein Beispiel: Sie lasen Parkettboden verlegen, wollen das Abschleifen und Endbehandeln des Bodens selbst übernehmen. Entdecken Sie später Fehler bei der Arbeit des Parkettverlegers, kommt es -wahrscheinlich- zum Streit darüber, wer für diesen Fehler verantwortlich ist.
Ebenfalls zu Streit kommt es bei Ausbauhäusern wegen der Termine. Wenn Sie einen Teil ds Innenausbaus selbst übernehmen, einen anderen Teil Handwerkern überlasen, müssen auch Sie die vereinbarten Fertigstellungstermine einhalten!
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